Familienaufstellung
Traumasensible Familienaufstellungen – Ein behutsamer Weg zur Klarheit
Unsere Familiengeschichte prägt uns oft mehr, als wir bewusst wahrnehmen. Ungelöste Konflikte, unbewusste Verstrickungen oder wiederkehrende Muster können unser Leben beeinflussen und uns in unserer Entfaltung einschränken. Eine traumasensibel gestaltete Familienaufstellung bietet einen geschützten Raum, um solche Dynamiken sanft sichtbar zu machen – mit Respekt für individuelle Grenzen und in einem Rhythmus, das Sicherheit gibt.
Was bedeutet eine traumasensible Aufstellung?
Im Gegensatz zu klassischen Familienaufstellungen liegt der Fokus auf achtsamer Begleitung und behutsamer Prozessgestaltung. Durch einen geschützten Rahmen kann sich das System langsam entfalten, ohne Überforderung oder großer Erwartung. Dabei folgen wir klaren Grundpfeilern, die für eine sichere und wertschätzende Erfahrung sorgen:
Grenzen wahren
Neugierde ohne Bewertung
Wahlmöglichkeit
Handlungsfähigkeit stärken
Langsamkeit und Kleinschrittigkeit
Sicherheit & Orientierung
Ablauf einer traumasensiblen Familienaufstellung
Vorgespräch:
Vor der Aufstellung findet ein Gespräch statt, ohne dass Stellvertreter Details zum Anliegen kennen. So bleibt der Prozess unvoreingenommen.
Geschützter Rahmen:
Die Aufstellung wird behutsam begleitet. Jede Bewegung, Berührung oder sprachliche Intervention erfolgt nur mit Zustimmung.
Erleben & Erkennen:
Durch die Aufstellung zeigen sich tiefere Zusammenhänge – im eigenen Tempo, ohne Druck oder Erwartungen.
Achtsame Berührung:
Körperliche Berührungen erfolgen nur nach vorheriger Zustimmung und im Rahmen der individuellen Wohlfühlgrenzen.
Integration & Abschluss:
Am Ende wird Ordnung und Ausgleich geschaffen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden sanft in den Alltag überführt.
Nachgespräch & Integration:
Nach der Aufstellung erfolgt ein telefonisches Gespräch am nächsten Tag, um erste Eindrücke zu reflektieren. Nach ungefähr zwei Wochen gibt es ein weiteres Reflexionsgespräch, um die Erfahrungen zu vertiefen und die Integration der Erkenntnisse zu unterstützen.
Für wen ist diese Methode geeignet?
Eine traumasensible Familienaufstellung kann hilfreich sein bei:
Wiederkehrenden familiären Konflikten
Schwierigkeiten in Beziehungen oder Bindungen Gefühlen von Unsicherheit oder innerer Unruhe
Dem Wunsch nach mehr Klarheit über die eigene Herkunft und Prägungen
Erlebe Familienaufstellungen in einem sicheren Raum
Jeder Mensch trägt seine eigene Geschichte – und jede Geschichte verdient es, mit Achtsamkeit betrachtet zu werden. Wenn du dich auf diesen sanften Weg begeben möchtest, melde dich gerne für weitere Informationen.
Preise für die Familienaufstellung
Für Aufsteller: 165 €
Inklusive Vorgespräch, der eigentlichen Aufstellung, telefonischem Nachgespräch am nächsten Tag und einem Reflexionsgespräch nach ca. zwei Wochen.
Für Stellvertreter: 25 €
Teilnahme als Stellvertreter in der Aufstellung, mit der Möglichkeit, eigene Erkenntnisse aus dem Prozess zu gewinnen.
Wichtig zu wissen:
Eine Familienaufstellung ist ein Prozess, der Zeit braucht. Es gibt keinen Anspruch auf sofortige Lösungen, da sich Erkenntnisse und Veränderungen oft erst nach und nach entfalten. Jeder Mensch verarbeitet die Erfahrungen in seinem eigenen Rhythmus. Zudem erfolgt die Teilnahme eigenverantwortlich – eine Haftung für mögliche Folgen wird ausgeschlossen.
