Über NaBl-Admin

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Selbstliebe, was ist damit gemeint?

Selbstliebe, was ist damit gemeint? Ich mache mir schon sehr lange Gedanken über das Thema „Selbstliebe“. Zum einen, weil ich Selbstliebe nicht kannte. Ich habe mich immer wieder selber kritisiert, ich empfand, dass ich nie gut genug war. Ich fand immer die anderen hübscher, besser, intelligenter und so vieles mehr. Es hat mich zeitweise auch sehr traurig gemacht. Ich hatte immer das Gefühl nicht richtig zu sein so wie ich bin, nie gut anzukommen. Ich habe mich auf die Suche gemacht, woher kommen diese ganze Selbstzweifel, warum sind diese Zweifel so groß, so mächtig und warum blockieren sie mich in meinem Handeln, Tun? Und da war es wieder: „Liebe dich selbst und die Welt steht dir offen“. Überall liest du es in der Werbung / Social Media „Liebe dich selbst und du rockst die Welt“. Wer glaubt, dass es so einfach geht und schon steht mir die Welt offen, der irrt sich ein wenig. Das ist harte Arbeit, an der eigenen Persönlichkeit. Die ist mit Schmerzen, Wut, Traurigkeit und so vieles mehr verbunden. Einst sagte der sehr gefragte Psychoanalytiker Erich Fromm: „Die Selbstliebe ist die Grundlage dafür, andere lieben zu können“. Schaue hinter die Fassade und du entdeckst einen wunderschönen Menschen, der von innen heraus leuchtet. Und ich dachte mir immer, die Frauen die super toll aussehen, einen tollen Beruf und brave Kinder haben, immer wieder mit Komplimenten überhäuft werden, die haben niemals Probleme mit der Selbstliebe. Weit gefehlt. Da wurde ich eines Besseren belehrt und zwar jetzt in meiner Tätigkeit als Coach in meiner Praxis. Meine Klientinnen mit einem vermeintlich kleinen Thema, das nicht so nach Größe schreit. Und doch kommen wir dann gemeinsam auf das Thema Selbstliebe. Und das Thema Selbstliebe ist nicht einfach mal in zwei Coaching Sitzungen abgehandelt, nein das ist ein Prozess, der aus freien Stücken gegangen werden muss und der [...]

2019-07-04T13:06:03+00:00Frausein|

Brustkrebs – und jetzt?

Brustkrebs - und jetzt? Mein ungeschminkter Blog aus dem Leben heraus … Wusstest du, dass jede 8. Frau in ihrem Leben die Diagnose Brustkrebs erhält? Ich möchte dir eines aus tiefstem Herzen mit auf den Weg mitgeben: Bitte geh zur Früherkennung. Es ist dein Leben – und du hast nur eins! Wenn es dich interessiert, dann schau dich auf der Homepage www.pinkribbon-deutschland.de um. Diese Botschafter/Innen haben es sich zur Aufgabe gemacht, durch ihre Brustkrebs-Sensibilisierungskampagne eine breite Öffentlichkeit auf die Wichtigkeit der Früherkennung aufmerksam zu machen. Denn Brustkrebs kennt keinen zeitlichen Rahmen. Mich beschäftigt dieses Thema seit letztem Sommer verstärkt. Zu dieser Zeit sind drei meiner Freundinnen an Brustkrebs erkrankt und alle drei gehen mit der Diagnose unterschiedlich um. Ich selbst habe so viel Respekt vor dieser Erkrankung. Vor allem ziehe ich vor jeder Frau, die betroffen ist, den Hut. Welch großen Mut müssen sie aufbringen, weil sie wissen, dass der Weg nur nach vorne gehen kann um wieder gesund zu werden. Nur Mut (Das Lied von Alexa Freser) Ich möchte dich mitnehmen in das Leben meiner lieben Freundin Nevin, die im besagten letzten Sommer die Diagnose Brustkrebs erhalten hat. Als wir uns vor über 10 Jahren durch unsere ältesten Söhne kennenlernten, haben wir nicht im Traum an eine schwerwiegende Erkrankung gedacht. Da ich so viele Fragen zu dieser Krankheit hatte und sie nicht selbst beantworten konnte, bat ich Nevin um Unterstützung und mir meine Fragen in einem Interview zu beantworten. Nevin stimmte gern zu. Nevin ist 47 Jahre alt. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern (22,18 und 8 Jahre) in einer kleinen Vorstadt von Augsburg. Am Morgen unseres Gesprächs wurde ich sehr herzlich begrüßt und ich fühlte mich Zuhause bei Nevin direkt wohl. Ich bin Nevin von ganzem Herzen dankbar, dass ich ihr all meine Fragen stellen durfte. 1. Hast Du selbst bemerkt, dass etwas anders war, [...]

Dein Blog für ein harmonisches Familienleben und dein leichtes Frausein

Dein Blog für ein harmonisches Familienleben und dein leichtes Frausein Schön, dass du vorbeischaust auf meinem Blog „Goldenen Mitte“. „Goldene Mitte“ bedeutet für mich, aus meiner Mitte heraus zu schreiben, über alles, was so in meiner Umgebung und mit meinen Klienten passiert. Sprich, aus dem Leben heraus und nicht irgendwie verschönert, geschminkt, sondern genau so wie das Leben spielt, mit all den Farben, Narben, Tiefen, Höhen und Verletzungen. Und genau das möchte ich dir mit diesem Blog geben. Du findest hier also Einblicke, Inspiration und Tipps zu diesen Themen: Frausein Mutterleicht Familienleben Der Begriff „Goldene Mitte“ bedeutet mir sehr viel. Ich möchte dir kurz erklären, wie ich auf diesen Namen gekommen bin. Goldene Mitte auf Mallorca „Goldene Mitte“ ist auf Mallorca entstanden. Mein Mann und ich waren mit einigen lieben Menschen auf Mallorca und haben einige Tage dort verbracht. Wir haben diese Tage nicht einfach so verbracht, sondern wir haben uns mit unserem Leben nochmal auseinandergesetzt, so richtig mit Tränen vergießen, Lachen und mit ganz vielen Aha-Momente. Es war für uns eine sehr berührende und erkenntnisreiche Reise, die wir nie mehr missen möchten. Wir beide haben von unserem Leben erzählt und wo wir leben. Dabei ist uns und unseren Mitreisenden Folgendes aufgefallen: Mein Mann und ich leben mit unseren drei Kindern mitten in einem 4000 Seelendorf und genau in der Dorfmitte befindet sich unser Hof. Hier leben wir nicht nur, sondern auf dem Hof arbeite ich auch, in meiner Praxis. Auf unserem Hof fühle ich mich geborgen, geliebt, verstanden. Da spüre ich die Stärke und Unterstützung durch meine Familie, da kommen mir einige Ideen, da darf ich ganz ich sein. Dieser Ort hat eine besondere Energie und ich möchte das sehr viele Menschen diese Energie auf unserem "Goldene Mitte Hof" spüren und erleben. – Vor Ort in meiner Praxis und online auf diesem Blog. Möchtest du mich mal in der Goldenen [...]

Mama, hör mir endlich zu – 5 Tipps für den Alltag

Mama, hör mir endlich zu - 5 Tipps für den Alltag Kennst Du das auch oder hast du es vielleicht auch schon mal beobachtet? Du sitzt in einem schönen Cafe und am Nachbartisch ist eine Mutter mit ihrer pubertierenden Tochter. Beide sind tief versunken in ihren Handys. Es herrscht komplette Stille zwischen den beiden. So kann keine gute Kommunikation untereinander entstehen. Die Kinder verstehen es als Selbstverständlichkeit, ins Handy zu schauen und sich nicht am Gespräch zu beteiligen. So wird es den Kindern auch gezeigt – von ihren eignen Eltern. Das macht mich sehr traurig und nachdenklich.Die Zeit, die du mit deinem Kind verbringst, kommt so nicht mehr wieder. Du wirst dir, wenn sie größer sind, sehnlichst diese Zeit der Unbekümmertheit wieder zurück wünschen. Mir ist es sehr wohl bewusst, dass wir mit der Zeit gehen müssen, sonst verlieren wir den Anschluss. Doch was ist der Preis dafür? Was passiert, wenn wir unseren Kindern nicht zuhören? Ich habe durch meinen Beruf viel Kontakt mit Kindern und Jugendlichen. Weißt du, was sehr oft von den Kindern und Jugendlichen als Antwort kommt, wenn ich sie frage, was sie sich von ihren Eltern wünschen würden? Diese hier: Ich wünsche mir mehr Zeit nur für mich alleine. (Wenn es mehrere Geschwister in der Familie gibt.) Ich möchte, dass meine Eltern mir zuhören, wenn ich Sorgen habe, wenn ich etwas Falsches getan habe. Ich möchte, dass meine Eltern mir zuhören, wenn ich mich in der Schule überfordert fühle und es nicht mehr alleine schaffe. Ich möchte von meinen Eltern gesehen werden, in meinem Schmerz, in Freude. Ich möchte von meinen Eltern auch mal gelobt werden. Ich möchte nicht mehr jeden Tag Blödsinn machen, nur damit meine Eltern mich sehen, wenn sie wieder zum Direktor einbestellt werden. Das waren alles Aussagen, von Jugendlichen aus der 8. - 9. Klasse. Das hat mich ein wenig erschreckt. Ich habe mir aber [...]