Über NaBl-Admin

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Der Wald ein Ort der Stille und Möglichkeiten

Der Wald ein Ort der Stille und Möglichkeiten. Ein Interview mit Miriam Danke Miriam für Dein Interview. Wir kennen uns ja mittlerweile schon seit 20 Jahren. Kennengelernt haben wir uns, als wir mit unseren beiden Kindern einen sogenannten PEKIP Kurs besucht haben. Du bist verheiratet und hast drei Kinder. Und Du liebst die Natur und die Stille. Du brauchst immer wieder für Dich einen Rückzugsort und das ist der Wald. Du beschäftigst Dich auch sehr aktiv für unsere Umwelt und Du hast mit einer Freundin von Dir in Augsburg was ganz Wundervolles ins Leben gerufen. Und zwar sammelt ihr den „Müll“, das Wort darf ich schon erwähnen, den andere einfach mal unverschämt liegen lassen. Ihr habt schon so vieles gesammelt, und bei den Bildern, die ich immer wieder mal gesehen habe, ist mir manchmal nichts mehr eingefallen. Wenn Ihr Lust habt, mehr über diese wertvolle Arbeit zu erfahren, dann geht auf Instagram auf die folgende Seite: https://www.instagram.com/saubere_sache/ Der Wald Die Menschen sollten dem Wald mit offenen Augen begegnen, Respekt haben, und vor allem den Wald als Geschenk sehen, das wäre Dein Wunsch. Der Wald beschäftigt Dich schon seit ungefähr 10 Jahre sehr intensiv. Er war aber für Dich immer schon ein Rückzugsort und eine Kraftquelle.  Und wir haben das Glück hier im Augsburger Raum sehr schöne Waldgebiete vor unserer Haustüre zu haben. Vor allem jetzt im Herbst ist es ein Traum einen ausgiebigen Spaziergang alleine oder mit der Familie zu machen. Der Wald bedeutet für Dich in Verbindung mit der Stille, ganz mit Dir zu sein und Dich mit der Natur zu verbinden. Du fühlst Dich im Wald ganz heil und hier kannst du auch Dein Herz ganz öffnen. Du besuchst den Wald, wenn es Dir mal wieder zu laut in Deinem Umfeld ist. Es kommt aber auch auf die äußeren Einflüsse an. Du [...]

2020-11-17T09:24:44+00:00Familienleben|

Zwei Schwestern folgen ihrem Herzen – Cabeflow

Zwei Schwestern folgen ihrem Herzen - Cabeflow Hallo Ihr Lieben, ich freue mich so sehr, Euch die wundervolle, energiegeladen und sehr liebevolle Jessica Moritz von Cabeflow vorzustellen. Jessica Moritz ist ein Geschenk für die raue Welt da draußen. Was ist Cabeflow? Cabeflow ist ein Unternehmen, das von Jessica und ihrer Schwester Desiree geführt wird.  In ihrem Unternehmen entstehen wundervolle Wegbegleiter. Armbänder, die mit Edelsteinen und Glasperlen bestückt sind. Ich besitze schon ein paar von den wundervollen Armbändern. Und ich würde sie sehr gerne alle haben. Ich trage meine Armbänder jeden Tag und ich fühle mich damit gestärkt und mutig. Den Namen Cabeflow kann man nirgends Googlen, das wird keiner von uns finden. Denn hinter diesem Namen steckt so viel Liebe und Dankbarkeit gegenüber Ihren Eltern. Ich finde das so wunderbar, dass sie ihr Unternehmen nach den Anfangsbuchstaben ihrer Eltern benannt haben. Ich möchte Euch wirklich nicht viel vorwegnehmen. Ihr dürft gespannt sein auf das Interview. Ich habe beim Schreiben nicht das Bedürfnis verspürt irgendetwas zu verändern oder zu kürzen. Meine Fragen wurden live aus dem Leben der lieben Jessica geschrieben. Ich habe beim Lesen die Magie, die Liebe und die Leidenschaft für ihr Tun und die Freude, lieben Frauen mit den Armbändern zu beglücken, gespürt. 1. Was hast du beruflich vorher gemacht? Ich bin eigentlich Fotografin von Beruf(ung). Ich habe lange Zeit auf Malta, einer kleinen Insel im Mittelmeer, gelebt und dort als Fotografin gearbeitet. Zusammen mit meiner maltesischen Partnerin, die Journalistin ist, haben wir ein Hochzeitsmagazin veröffentlicht. Das war eines meiner größten Herzensprojekte zur damaligen Zeit. Die Arbeit im Team mit anderen Kreativen aus der Branche war spannend und sehr erfüllend. Meine Schwester Désirée hat zur gleichen Zeit in Las Vegas als Maskenbildnerin gearbeitet. Bevor sie in die USA gezogen ist, war sie in der deutschen Theater und- Filmbranche tätig, doch mit dem Umzug [...]

2020-07-17T05:40:08+00:00Frausein|

Was Frauen tun, wenn sie sich im Kreis treffen

Was Frauen tun, wenn sie sich im Kreis treffen (Gastbeitrag von Bettina Schäfer, Coach und Yogalehrerin) Als ich Anfang März die erste Version dieses Blogbeitrags geschrieben habe, hat noch kaum jemand absehen können, in welcher Situation wir uns heute befinden würden. In dieser ersten Version habe ich darüber berichtet, was ich gewöhnlich als Antwort gebe, wenn mich jemand fragt, was genau wir eigentlich machen, wenn wir als Frauen im Kreis zusammenkommen. Ich habe geschrieben, dass wir zuallererst tatsächlich einfach zusammenkommen, und zwar in einer Weise, die wir so nicht (mehr) gewöhnt sind bzw. waren. Ohne Geratsche und ohne über den letzten Fehleinkauf sprechen zu müssen, weil wir wissen, dass wir uns nicht besser fühlen, wenn wir unnötige Dinge kaufen oder über andere herziehen - um hier nur eines der vielen Klischees zu bedienen, das wir in unseren Köpfen haben, wenn wir hören, dass Frauen sich treffen. Dass wir zusammenkommen, weil wir zusammenkommen wollen. Weil wir ganz dringend wieder echte Gemeinschaft und aufrichtigen Austausch brauchen. Dass wir uns nicht in Klagen über unseren stressigen Alltag ergehen, und wie wir ihn uns mit Frustshopping und Frustessen erträglicher zu machen suchen. Sondern, dass wir offen über unsere Gefühle, unseren Körper, unsere Sorgen, unsere Schmerzen, unsere Wünsche und unsere Sehnsüchte sprechen. Ich habe beschrieben, wie wir uns treffen, um weibliche Magie zu erleben und um unsere Selbstheilungskräfte (wieder) zu entdecken, um so endlich aus dem täglichen Hamsterrad herauszufinden. Wie wir in der liebevollen Energie von Gleichgesinnten der Erinnerung nachgehen und reaktivieren, was immer schon da war und immer noch da ist, was wir aber viel zu lang unterdrückt und auch vergessen haben. Seit ich mit Frauen arbeite, sei es im Yoga oder im Coaching oder auch oft in einer Kombination aus beidem, geht es immer um das gleiche Thema: Wie finde ich meinen ganz eigenen Rhythmus, den Rhythmus, der mir entspricht. In der ersten [...]

2020-04-04T18:29:09+00:00Frausein|

Dankbarkeit

Dankbarkeit Wir befinden uns schon im zweiten Monat des neuen Jahres. Wo ist die Zeit wieder hin? Wisst ihr noch genau, was ihr alles von Euren Lieben an Weihnachten geschenkt bekommen habt? Und ihr habt Euch auch bestimmt dafür bedankt, für die gemeinsame Zeit an den Weihnachtsfeiertagen und die tollen Geschenke. Diese Dankbarkeit meine ich jedoch nicht. Ich meine eine ganz andere Dankbarkeit ... Ich schreibe schon seit einer geraumen Zeit, jeden Abend drei Situationen, Begegnungen und Gespräche auf, wofür ich an dem jeweiligen Tag dankbar bin. Mein Glas ist schon kunterbunt, mit bunten kleinen Blättern gefüllt. Seitdem ich mir jeden Tag notiere wofür ich dankbar bin, hat sich irgendwas in meinem Inneren verändert. Ich bin viel optimistischer und gelassener geworden. Ja, man hört so viel über Dankbarkeit. Das hat mir aber nicht gereicht, ich wollte mehr darüber wissen. Ich bin auf Spurensuche gegangen. Ich wollte Studien finden, die genau an diesem Thema „Dankbarkeit“ forschen oder schon geforscht haben. Und ich bin fündig geworden, aber leider nur in englischer Version. Ich habe mir die Diamanten aus den Forschungen herausgeschrieben, die für mich wichtig waren. Es gibt eine Reihe von Studien. Die Amerikaner haben sich mit dem Thema „Dankbarkeit“ sehr intensiv auseinandergesetzt und tun es immer noch. Dankbarkeit ist ein wahrer Gesundheitsbooster und ... wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden aus stärkt die seelischen Abwehrkräfte stärkt den Optimismus die Lebensfreude wird gesteigert. körperliche Symptome können gemindert werden kann Blutdruck senkend wirken ist auch sehr gut für das Herz-Kreislauf-System uvm. Dankbarkeit kann man wie einen Muskel trainieren!!! Der erste Forscher, der sich mit dem Thema Dankbarkeit auseinandergesetzt hat, war der amerikanischer Psychologe Robert Emmons mit seinem Forscherteam. Die Ergebnisse waren fantastisch. Sie teilten die Probanden in drei Gruppen auf. Die erste Gruppe, die ein Dankbarkeitsbuch über mehrere Wochen führten, wiesen gegenüber den anderen positive Einstellungen auf. Die zweite [...]

Bücher die mein Leben im Jahr 2019 verändert haben.

Bücher die mein Leben im Jahr 2019 verändert haben. Teil 1 Ich habe mir sehr lange überlegt, über was ich im letzten Monat des Jahres 2019 schreiben möchte? Ich stellte mir die Frage: “Was hat mich in diesem Jahr bewegt, verändert oder zum Nachdenken gebracht. Es kam mir sofort eine Idee – Bücher-Bücher-Bücher und nochmals Bücher“. Viele von Euch kennen das mit den heißgeliebten Schuhen. Man hat nie genug davon. Aber ich habe nie genug Bücher. Manchmal muss ich mich bremsen, um nicht schon wieder ein Buch zu kaufen. Ich habe zwar ein sehr großes Bücherregal, aber mittlerweile passen leider nicht mehr so viele Bücher hinein. Ich könnte ja noch ein paar Bücher in meiner Praxis verstauen. Nein das geht leider nicht. Ich liebe die Ordnung und Übersichtlichkeit in meiner Praxis. Ich teile sehr sehr gerne Bücher mit meinen Coachingkollegen, Freundinnen und so auch jetzt mit Euch, mit meinen Bloglesern. Hier sind meine ersten fünf Lieblingsbücher. Zum Thema Frauen und Weiblichkeit und zum Thema Produktivität und Geld Money Mindset Falls ihr noch ein Geschenk für Weihnachten braucht, hier sind meine 5 Lieblingsbücher: Frauen / Weiblichkeit „Die Heldinnenreise“ von Sabine Groth In diesem Buch wird über Selbstliebe, Trauer, Selbstmitleid und weibliche Wut geschrieben uvm. Dieses Buch beschreibt sehr schön den Weg in die eigene Innenwelt. Ja, genau und dieses Buch, das weiß ich noch, habe ich von meiner lieben Inner Balance Coaching Kollegin Anna-Lena empfohlen bekommen. „Dein Licht steht dir gut“ von der wundervollen Rebeca Campell Es ist ein wundervolles Buch, mit vielen Anregungen um sich mit sich selbst mal auseinanderzusetzen. Sehr authentisch geschrieben. Zu jedem Kapitel gibt es eine liebevolle Aufgabenstellung. Ich kann es nur wärmstens empfehlen, wenn Du dein Licht wieder zum Leuchten bringen möchtest. Ich habe dieses Buch dreimal gelesen und fand immer wieder [...]

Visionboard ein Erfüllungsboard?

Visionboard ein Erfüllungsboard? Visionboard was ist das? Ich freue mich schon das dritte Jahr darauf, wieder mein eigenes Visionboard zu gestalten. Bald ist es wieder so weit, es ist anziehend, magisch und wundervoll. Ich finde es ist eine Wertschätzung dir gegenüber. Visionboard Was ist ein Visionboard? Diese Frage habe ich mir vor ein paar Jahren gestellt. Ich habe sowas noch nie vorher gehört und immer wieder bin ich mit dem Wort Visionboard in Berührung gekommen. Mein jüngerer Bruder hat den Anfang gemacht. Als ich vor einigen Jahren bei ihm zu Besuch war, da war ein Visionboard für alle gut sichtbar an der Wand verewigt. Da standen auch aus unterschiedlichen Lebensbereichen Ziele für das nächste Jahr drauf. Er hat es in schriftlicher Form getan. Man kann es aber auch mit Bilder, Zitaten oder Zeitungsausschnitten gestalten. Da ist jeder frei in der Gestaltung. Als ich ihn fragte was es zu bedeuten hat, bekam ich als Antwort: „Das sind meine Ziele, die ich mir für das Neues Jahr gesetzt habe und auch erreichen werde“. Bestellung an das Universum reicht nicht aus Und ja, er hat am Jahresende seine Ziele erreicht und es gab bestimmt einige Gründe dafür, dass sie in Erfüllung gegangen sind. Er hat seine Ziele nicht nur einfach an das Universum gesendet, so ungefähr „mach mal liebes Universum, ich empfange nur“. So war es nicht. Das Visionboard war so platziert, dass er es jeden Tag in der Früh gesehen hat. Er wurde also immer wieder daran erinnert und somit konnte er auch immer wieder an seinen Zielen arbeiten. Meine Ziele, mein Visionboard Ich war infiziert, ich wollte sowas auch haben. Ich hatte vor zwei Jahren sehr große Ziele, die wollte ich ja auf jeden Fall nicht aus den Augen verlieren. Im ersten Jahr, war mein Visionboard nicht an einer Stelle platziert, wo ich jeden Tag daran vorbeikam. Es war also nicht [...]

Wo ist die Zeit geblieben?

Wo ist die Zeit geblieben? Ich möchte meine Zeit anhalten, festhalten aber ich möchte sie nicht mehr zurückdrehen. Und ich bereue nichts in meinem Leben. Durch die einzelnen Erfahrungen, Verletzungen und Erlebnisse bin ich der Mensch geworden, der ich jetzt bin. Meine Lebenszahl 47 … Meine Lebenszahl bereitet mir manchmal schon so ein komisches Gefühl im Magen. 47, ja nicht mehr lange hin bis zur Lebenszahl 50 und ja, ich habe schon ein wenig Herzrasen davor, immer älter zu werden. Dabei sind mein Mann und ich in unserem Freundeskreis die Jüngsten, die sogenannten Küken. Wovor habe ich so große Angst? Nicht mehr alles so mal nebenbei machen zu können, wie es noch vor kurzem war. Mit zunehmenden Alter schwerwiegende Erkrankungen zu bekommen. Beim Praxisbau haben wir schon daran gedacht, wenn wir mal nicht mehr so gut zu Fuß sind, dass wir eine ebenerdige Dusche und breite Türeingänge brauchen. Als sich meine Eltern darüber Gedanken gemacht haben, habe ich sie belächelt und habe es nicht verstanden. Vor zwei Wochen hatte ich ein sehr intensives Gespräch mit meinem ältesten Sohn. In diesem Gespräch ist mir aufgefallen, er ist Ende des Jahres genauso alt, wie ich, als ich mit ihm schwanger war, 23 Jahre. Vor mir stand ein hochgewachsener junger Mann, voller Träume und Wünsche, die er sich erfüllen möchte. Wo ist meine Zeit geblieben? Im Gespräch fragte er mich: „Mama was hast du alles noch so vor, wovon träumst Du noch“? Da kamen mir ein paar Tränen. Mein großer Sohn, der mir so eine Frage stellt. Ich habe ihm von meinen Träumen erzählt und von meinen Vorhaben … Ich hatte es kaum ausgesprochen, da kam auch schon die Antwort von ihm: „Dann verschiebe nicht alles auf morgen. Vielleicht gibt es kein Morgen mehr und dann bist du traurig darüber, dass du dir dein Wohnmobil nicht gekauft hast. Und zu alt ist man [...]

Genieße dein Leben jetzt, es kommt so nicht wieder!

Genieße dein Leben jetzt, es kommt so nicht wieder!!! In diesem Sommer habe ich mit meiner Familie den Sommer und mein Leben genossen. Ach, es war so schön und es hat mir sehr viel Kraft wiedergegeben, die ich in den letzten Monaten ein wenig verbraucht habe. Bist du es dir wert, mal eine Schaffenspause einzulegen, damit du wieder zur Kräften kommst? Was tust du dann für dich? Familie Genießt du es auch, einfach mal nur mit deiner Familie zusammen zu sein? Was ist das Besondere an deiner Familie? Vielleicht machst du dir mal ein paar Gedanken. Darüber macht man sich im Alltag sehr wenige Gedanken, was der Einzelne in der Familie benötigt. Die Familienmitglieder, dass sind genau die Menschen, die dich am besten kennen. Sie haben ein Gespür dafür, wenn du ein wenig Ruhe brauchst. Sie wissen wie du deinen Kaffee trinken möchtest, sie kennen deine Lieblingsläden. Sie wissen welchen Kuchen du am liebsten isst. Du musst in deiner Familie nicht mehr so viel erklären, du darfst „einfach nur sein“ und dein Leben genießen. „Rein ins Abenteuer und einfach nur sein“ Genau das war es, wir verspürten in diesem Jahr, wir möchten unseren Urlaub nicht im Süden verbringen. Was Neues und Interessantes wollten wir erleben. Unsere jüngste Tochter schwärmte schon sehr lange von Norwegen und vor allem von „OSLO“. „Da möchte ich mal hin, wenn ich größer bin“. Sie hat nicht damit gerechnet, dass sie nicht mehr so lange warten muss. Wir haben sie mit dieser Reise sehr überrascht und sie konnte es am Anfang gar nicht glauben. Sie fing sofort an einen Stadtplan für unseren Urlaub zu entwerfen. An welchen Tagen wir was an Sehenswürdigkeiten oder Museen besuchen würden und sie suchte auch für mich einige Cafés aus, von denen sie genau wusste, dass mir diese vom Ambiente sehr gefallen würden. 100 Punkte, alle Cafés die sie ausgesucht hatte, [...]

2019-09-18T09:40:33+00:00Familienleben|

„Warum nur“?

„Warum nur“? Ich habe ja bei der Vorstellung meines Blogs „Goldene Mitte“ geschrieben, ich werde keinen Blog schreiben, der an der Oberfläche bleibt, sondern ich schreibe mitten aus dem Leben und das ist mir immer sehr wichtig. Natürlich ist es nett sich über Rezepte und tolle Inneneinrichtungen auszutauschen. Oder wie der Lippenstift heißt, aber genau da ist der Knackpunkt. Es bleibt alles schön an der Oberfläche und man weiß aber nie wie es jedem einzelnen Menschen im Inneren geht. Ich bleibe in meinem TUN weiterhin ungeschminkt. Ich möchte nicht, dass es weiter Tabuthemen gibt, da sind wir alle Weltmeister drin. Wir schauen weg. Es ist zum Teil ein Selbstschutz von uns, weil es sehr schmerzt, weil die Angst sich in uns meldet, weil es nicht verständlich für uns alle ist. Der Beruf der Krankenschwester war mein Traumberuf. Ich habe nicht nur den Schlaganfall Patienten auf der Intensivstation gesehen, nein ich habe den Menschen unterhalb des Krankenhauskittels angeschaut. Ich habe mit dem Patienten Blickkontakt aufgenommen und gefragt:“ Brauchen sie etwas“. oder „Wie geht es Ihnen“? Es gab immer wieder Patienten, die ihren großen Schmerz nicht äußern konnten und auch nicht wollten, da es sie aus dem nichts aus der Mitte ihres Lebens herausgerissen hat. „Suizid“, daß kann uns alle betreffen, aus jeder sozialen Schicht, in jedem Lebensalter und aus jeder Berufsgruppe heraus kann es geschehen. Jährlich sterben etwa 10.000 Menschen in Deutschland durch einen Suizid. Nicht berücksichtigt sind die unerkannten Suizide durch Unfälle, Nahrungskarenz bei älteren Menschen oder absetzen von lebensnotwendigen Medikamente. Die Nachricht die ich letzte Woche erhalten habe, traf mich aus heiterem Himmel. Im ersten Moment konnte ich keine Tränen vergießen, da ich es einfach nicht glauben konnte, dass sich eine Freundin von mir das Leben genommen hat. Immer wenn wir zusammen waren, war es lustig, wir konnten über so vieles lachen. Wir haben uns kennengelernt, da waren [...]

Selbstliebe, was ist damit gemeint?

Selbstliebe, was ist damit gemeint? Ich mache mir schon sehr lange Gedanken über das Thema „Selbstliebe“. Zum einen, weil ich Selbstliebe nicht kannte. Ich habe mich immer wieder selber kritisiert, ich empfand, dass ich nie gut genug war. Ich fand immer die anderen hübscher, besser, intelligenter und so vieles mehr. Es hat mich zeitweise auch sehr traurig gemacht. Ich hatte immer das Gefühl nicht richtig zu sein so wie ich bin, nie gut anzukommen. Ich habe mich auf die Suche gemacht, woher kommen diese ganze Selbstzweifel, warum sind diese Zweifel so groß, so mächtig und warum blockieren sie mich in meinem Handeln, Tun? Und da war es wieder: „Liebe dich selbst und die Welt steht dir offen“. Überall liest du es in der Werbung / Social Media „Liebe dich selbst und du rockst die Welt“. Wer glaubt, dass es so einfach geht und schon steht mir die Welt offen, der irrt sich ein wenig. Das ist harte Arbeit, an der eigenen Persönlichkeit. Die ist mit Schmerzen, Wut, Traurigkeit und so vieles mehr verbunden. Einst sagte der sehr gefragte Psychoanalytiker Erich Fromm: „Die Selbstliebe ist die Grundlage dafür, andere lieben zu können“. Schaue hinter die Fassade und du entdeckst einen wunderschönen Menschen, der von innen heraus leuchtet. Und ich dachte mir immer, die Frauen die super toll aussehen, einen tollen Beruf und brave Kinder haben, immer wieder mit Komplimenten überhäuft werden, die haben niemals Probleme mit der Selbstliebe. Weit gefehlt. Da wurde ich eines Besseren belehrt und zwar jetzt in meiner Tätigkeit als Coach in meiner Praxis. Meine Klientinnen mit einem vermeintlich kleinen Thema, das nicht so nach Größe schreit. Und doch kommen wir dann gemeinsam auf das Thema Selbstliebe. Und das Thema Selbstliebe ist nicht einfach mal in zwei Coaching Sitzungen abgehandelt, nein das ist ein Prozess, der aus freien Stücken gegangen werden muss und der [...]

2019-07-04T13:06:03+00:00Frausein|
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